Onepager oder Website mit mehreren Seiten?
Wann eine einzelne lange Seite reicht und wann sich Unterseiten lohnen, auch mit Blick darauf, wie Google deine Leistungen findet.

Ein Onepager ist eine einzige Seite, auf der man nach unten scrollt: Leistungen, Über mich, Preise, Kontakt. Eine klassische Website hat dafür eigene Unterseiten. Beides hat seine Berechtigung.
Wann ein Onepager reicht
- Du hast eine Leistung oder wenige, die eng zusammengehören.
- Deine Kunden kommen über Empfehlungen und das Google Unternehmensprofil, nicht über die Suche nach Fachbegriffen.
- Du willst schnell und günstig sichtbar sein und die Seite selten ändern.
Ein Onepager ist schnell gebaut, übersichtlich und lädt sehr schnell. Für Friseure, kleine Handwerksbetriebe, Fahrschulen oder einzelne Dienstleister ist er oft die beste Wahl.
Wann Unterseiten sinnvoll sind
- Du bietest mehrere klar unterschiedliche Leistungen an, zum Beispiel Heizung, Sanitär und Solar.
- Du willst bei Google für jede Leistung einzeln gefunden werden. Eine eigene Seite „Wärmepumpe Ansbach“ kann für diese Suche ranken, ein Absatz auf einem Onepager kaum.
- Du hast viel zu zeigen: Referenzen, Team, Stellenanzeigen, Blog.
Der Kompromiss
Viele Betriebe fahren gut mit einem starken Onepager als Startseite plus zwei bis vier Unterseiten für die wichtigsten Leistungen. Das ist mein Paket „Business“ mit bis zu fünf Seiten.
Was beide brauchen
Egal wie viele Seiten: Impressum, Datenschutzerklärung, Kontaktmöglichkeit, ein Design für das Handy und die Grundlagen für Google. Und Texte, die ein Mensch versteht.
Wenn du nicht sicher bist, welche Variante passt, ist das eine Frage für das kostenlose Erstgespräch. Ich sage dir ehrlich, wenn der kleinere Umfang reicht.
Später erweitern
Ein Onepager lässt sich später um Unterseiten ergänzen. Wenn die Seite von Anfang an sauber gebaut ist, kostet das nur die neuen Seiten, nicht einen Neubau. Deshalb ist es kein Fehler, klein anzufangen.
Häufige Fragen
Ist ein Onepager schlecht für Google?
Nein. Für Suchen nach deinem Betriebsnamen und deiner Hauptleistung mit Ort funktioniert ein Onepager gut. Schlechter wird es nur, wenn du für viele verschiedene Begriffe gefunden werden willst.
Wie lang darf ein Onepager sein?
So lang, wie du etwas zu sagen hast. Fünf bis sieben Abschnitte sind üblich: Einstieg, Leistungen, Warum du, Ablauf, Fragen, Kontakt. Länger wird es meistens nicht besser.
Was kostet der Unterschied?
Bei mir: Onepager 249 Euro, bis fünf Seiten 499 Euro, bis zehn Seiten 999 Euro. Der Aufpreis geht in die zusätzlichen Seiten, das Design bleibt dasselbe.