Zum Inhalt springen
DEVOSWEB
Alle Beiträge

Die richtige Domain für deinen Betrieb finden

Worauf es bei der Wahl einer Domain ankommt: Endung, Länge, Umlaute, Bindestriche, Markenrecht und warum die Domain auf deinen Namen laufen sollte.

30. September 20262 Min. LesezeitDevrim Yilmaz
Die richtige Domain für deinen Betrieb finden

Die Domain ist deine Adresse im Netz. Sie steht später auf Fahrzeug, Visitenkarte und Rechnung. Ein Wechsel macht Arbeit, deshalb lohnt es sich, einmal gründlich nachzudenken.

.de oder .com?

Für einen Betrieb, der in Deutschland arbeitet, ist .de die naheliegende Wahl. Die Endung wird von der DENIC eG in Frankfurt am Main verwaltet und gehört zu den größten Länderendungen der Welt (Quelle: denic.de). Kunden in Deutschland erwarten sie und tippen sie aus Gewohnheit. Eine .com-Adresse kannst du zusätzlich sichern und auf die .de weiterleiten, für einen lokalen Betrieb nötig ist das aber nicht.

Regionale Endungen wie .bayern gibt es auch. Sie sind weniger bekannt, viele Menschen tippen trotzdem .de.

Kurz, eindeutig, gut zu sprechen

  • Nimm deinen Betriebsnamen, so wie Kunden ihn aussprechen. maler-schmidt.de ist besser als eine Abkürzung, die niemand kennt.
  • Je kürzer, desto besser, solange es eindeutig bleibt.
  • Mach den Telefontest: Du sagst die Adresse einmal am Telefon, und der andere kann sie ohne Nachfrage tippen.
  • Ist dein Name schon vergeben, hilft oft der Ort: schmidt-maler-ansbach.de.

Umlaute und Bindestriche

Domains mit Umlauten wie ä, ö und ü sind bei .de seit 2004 möglich (Quelle: denic.de). Trotzdem tippen viele Menschen ae statt ä, und manche E-Mail-Programme kommen mit Umlaut-Adressen schlecht zurecht. Hat dein Name einen Umlaut, sichere beide Varianten und nutze die ohne Umlaut als Hauptadresse.

Bindestriche sind erlaubt und machen lange Namen lesbarer. Mehr als einer sollte es nicht sein, sonst wird die Adresse am Telefon mühsam.

Markenrecht prüfen

Bevor du registrierst, prüf kurz, ob der Name als Marke geschützt ist. Das geht kostenlos im DPMAregister des Deutschen Patent- und Markenamts (register.dpma.de). Eine Domain, die eine fremde Marke verletzt, kann zu Unterlassung und Kosten führen. Das ist keine Rechtsberatung.

Die Domain muss dir gehören

Achte darauf, dass du selbst als Inhaber eingetragen bist, nicht die Agentur oder der Webdesigner. Sonst hängst du bei einem Wechsel von jemand anderem ab. Für einen Umzug zu einem anderen Anbieter brauchst du den sogenannten AuthInfo-Code. Ein seriöser Dienstleister gibt ihn dir ohne Diskussion.

Was eine Domain kostet

Eine .de-Domain kostet bei den meisten Anbietern etwa 10 bis 20 Euro im Jahr. Günstige Angebote für das erste Jahr sind üblich, schau deshalb auf den Preis ab dem zweiten Jahr.

Häufige Fragen

Soll ich Tippfehler-Domains mitregistrieren?

Für einen kleinen Betrieb meist nicht. Sinnvoll ist das nur bei Namen, die sehr oft falsch geschrieben werden.

Kann ich die Domain später wechseln?

Ja, mit einer dauerhaften Weiterleitung (301) von der alten auf die neue Adresse. Besucher und Google landen dann automatisch richtig. Die alte Domain solltest du aber noch einige Jahre behalten.

Fragen zu deiner Website?
Erstgespräch kostenlos, Antwort schnellstmöglich.
Anfrage senden